Texte
Einige Texte, deren Verbreitung vielleicht wünschbar ist.
Was ist Imperialismus?
Veranstaltungsskript von den Gruppen gegen Kapital und Nation
Folgender Text ist ein Veranstaltungsskript vom Sommer 2018. Dies merkt man der Form an, es wurde darauf verzichtet, den Text umfassend zu überarbeiten.
Imperialismus, so lernt man es in der Schule, das war die Politik von Staaten vor 100 Jahren. Da gab es noch richtige Imperien, die Kolonialreiche, wie z.B. das British Empire. Diese Zeit ist vorbei und daher gäbe es heute keinen Imperialismus mehr.
Andererseits sind es ja nicht nur linke Leute, die heute von Weltmächten, Regionalmächten, Führungsmächten, Einflusssphären, Hinterhöfen usw. reden, das kann man alles in den Zeitungen lesen oder von Politikern hören.
Ein Wort zum Jugendwiderstand
Bewaffnete Rasselbanden des Staates haben neun Wohnungen von mutmasslichen Mitgliedern der kommunistischen Gruppierung Jugendwiderstand durchsucht. Die Propaganda verweist dabei immer gerne darauf, dass dieser Jugendwiderstand eine Schlägertruppe sei und führt dafür einiges Gerempel rund um die Frage Israel vs. Palestina oder auch Trotzki vs. Stalin an. Tatsächlich gab es einige Zusammenstöße mit Leuten rund um den Jugendwiderstand. Bemerkenswert ist an diesen periodischen Auseinandersetzungen immerhin, dass die Darstellungen des Jugendwiderstandes immer ehrlich waren und sie dadurch halbwegs durchsichtig werden, während die Gegenseite immer melodramatisierte und vernebelte.
Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von der AFD schweigen!
Ein Aufruf und Transparent der DGB-Jugend Neukölln zur Spaltung des DGB & Photos
Auf der offiziellen Demonstration zum ersten Mai wurde dieses in Berlin Jahr ein Massenflugblatt verteilt, dass die Spaltung des DGB vorschlägt. Es wurde in großer Zahl verteilt und dazu ein Transparent getragen und einige Bratwürste gegessen.
Auf dem Kommunistischen Apriltresen verlesener und verteilter Diskussionsbeitrag
Zur falschen Kritik des 1.Mai
Der kommunistische Tresen in Berlin ist überrannt und mit Fug und Recht sollte Che Guevaras Parole „Schaffen wir zwei, drei, viele kommunistische Tresen!“ durchs Land ziehen und auch umgesetzt werden. Erfreulicherweise gibt es dort neben viel mündlicher Diskussion auch ein wenig schrifftliche kommunistische Kritik. In diesem Fall die Aufforderung, den ersten Mai als Tag der Arbeit zu begehen, da es schon immer das vornehmste Ziel der Kommunisten war und ist, die Arbeit aus den Klauen ihrer falschen, kapitalistischen Form reißen zu wollen, dass endlich durch die vereinigte und zweckgerichtete Tätigkeit aus unsere Erde, wenn nicht schon ein Paradies, so doch einen angenehmen Flecken wird.
Erklärung an alle Berliner
Der Wahnsinn ist die Miete selbst!
Es gab in Berlin eine große Demo unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen!“. Diese Parole ist schön ambigue und man kann sich ausdenken, ob man die Miete selbst ablehnt oder nur den Wucher mit der Miete. Daher kamen viele Bürger, wohl hauptsächlich wirkliche oder ideele Anhänger der Linkspartei. Natürlich waren auch viele Kommunisten und Anarchisten dabei, aber sie haben dem Ganzen keinen wirklichen Stempel aufgedrückt, nichtmal durch die obligatorische Besetzung am Rande der Demo. Und so blieb die Sache brav, wenn auch die Kanzlerin persönlich sich genötigt sah, dem Volk zu erklären, dass es Enteignungen im Kapitalismus nicht geben wird.
Hier sei eine immerhin 2000 Mal unter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo gebrachte Flugschrift „Der Wahnsinn ist die Miete selbst!“ dokumentiert.
Flugschrift als PDF (deutsch/englisch)
Flugschrift als PDF (deutsch/türkisch)
Ein Wort für Judas
Dieser Essai ist zunächst (wenn auch in seltsamer Kleinschreibung) in der Literaturzeitung Aufheben, jetzt Brand II erschienen und ein etwas spekulativerer Zusatz zum Text: Wer war eigendlich Jesus von Nazareth.
Propaganda beim kommunistischen Tresen
Die Sterblichkeit der kritischen Theorie, die Unsterblichkeit der Rosa Luxemburg sowie ein Pamphlet gegen Bini Adamczak
Vor einiger Zeit wurden unter den trinkenden Besuchern des sogenannten kommunistischen Tresens einige Flugschriften verbreitet. (Schon Mitte Januar 2019, als man sich dort dem Andenken der KPD und der Novemberrevolution widmete.) Zwei Varianten einer philosophischen Behandlung der ewigen uns vom Kapitalverhältnis bescherten Antinomie von Freiheit und Notwendigkeit. Diese wird nämlich einmal für Praktiker als Antinomie von Voluntarismus und Ökonomismus abgehandelt und dann nochmal für Theoretiker als Antinomie von Idealismus und Realismus. Rosa Luxemburg hätte irgendwie das Kunststück fertig gebracht, diese einander ausschließenden Antithesen zu überwinden. Die beiden Texte seien daher auch etwas zu spät verteilte Aufrufe zur LLL-Demo...
Und wer davon nicht genug hat noch geballte 15 Seiten (A5) gegen Bini Adamczak. Auch verbreitet auf dem kommunistschen Tresen.
Es ist nicht so kompliziert!
Gegen eine Revolution der Beziehungsweisen
Aus der Akademie der Kunst
Bericht einer Veranstaltung mit Helmut Lachenmann, Komponist und Schüler von Luigi Nono.
Stattgefunden hat sie unter dem Motto "Wo kommen wir hin Wie politisch ist unser Werkzeugkasten?" am 24.3.2019 in der Akademie der Kunst.
Lettre à des camarades français à l'occasion d'un petit don
Brief an einige französische Genossinnen und Genossen aus Anlaß einer kleinen Geldspende
Das Geld des kommunistischen Tresens im Januar 2019 ging an einige Genossen und Genossinen aus Frankreich.
Dabei wurden ihnen der hier dokumentierte Brief geschickt.
Die vielen Tode des Wolfgang Pohrt
Wer bitte schön soll das sein? Wer ist Wolfgang Pohrt? Nun der Publizist Wolfgang Pohrt kann wohl zurecht als der ehemalige „Spiritus Rector“ des antideutschen Neokonservatismus in der deutschen Linken bezeichnet werden – auch wenn diese Linke weder deutsch und zum Teil mittlerweile auch nicht mehr „links“ sein will. Pohrt ist zudem ein großer Provokateur, ein Brachialpolemiker und jemand der so manche furchtbare Dinge schrieb. Wolfgang Pohrt dem es zuzuschreiben ist, das sich überhaupt eine antideutsche Linke entwickelte hat sich aber schon vor Jahren als Dissident von dem Spektrum das er einst befeuerte los gesagt und ins politische Niemansland verabschiedet.
Gespiegelt von Sache des Volkes - Plattform für sozial- und nationalrevolutionäre Politik
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